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DLA Piper berät Qualcomm bei Joint Venture mit TDK

Christoph Mager

Die globale Anwaltskanzlei DLA Piper hat den US-Chiphersteller Qualcomm Incorporated im Rahmen eines Joint Venture mit dem japanischen Technologiekonzern TDK Corporation beraten.

Das Closing konnte diese Woche erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich inklusive noch zu tätigender Zahlungen auf rund 3 Milliarden USD.

Das Gemeinschaftsunternehmen RF360 Holdings bietet Hochfrequenz-Frontend-Module und -Filter in vollintegrierten Systemen für den Einsatz in Smartphones und anderen wachstumsstarken Anwendungen an. Der Hauptsitz von RF 360 befindet sich in Singapur, die Unternehmenszentrale wird in München angesiedelt. Das Joint Venture  wird zu 51 Prozent von Qualcomm und zu 49 Prozent TDK über deren deutsche Tochter EPCOS gehalten. Die Vereinbarung sieht vor, dass Assets zur Filter und Modulfertigung samt zugehöriger Patente von TDK ausgegliedert und weitgehend von RF360 Holdings erworben werden, wobei einige Anteile direkt von Qualcomm Kooperationspartnern übernommen werden. Beide Unternehmen haben die Option bis zu 30 Monate nach dem Closing verbleibende Anteile zu verkaufen bzw. zu erwerben.

DLA Piper begleitete den Deal mit einem weltweiten Beratungsteam in über 10 Ländern unter der Federführung der Corporate Partner Jeff Baglio, Mark Lehberg, Jon Olsen (alle San Diego) und Dr. Benjamin Parameswaran (Hamburg). Das Wiener Beratungsteam wurde von Dr. Christoph Mager geleitet und inkludierte weiters Dr. Franz Althuber, Partner (Tax), MMag. Sabine Fehringer, Partner (IPT), Mag. Stephan Nitzl,  Partner (Employment), Dr. Johanna Höltl, Senior Lead Lawyer (Corporate), Dr. Susanne Jetschgo, Senior Associate (Tax) und Dr. Monika Hupfauf, Senior Associate (IPT).

EPCOS war in Österreich durch Schönherr Rechtsanwälte vertreten.

www.dlapiper.com

Foto: beigestellt