Schönherr berät indie Semiconductor bei Übernahme von emotion3D

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Thomas Kulnigg & Dominik Tyrybon
Thomas Kulnigg und Dominik Tyrybon

Schönherr hat indie Semiconductor, einen Entwickler von Automobillösungen, bei der Übernahme der emotion3D GmbH mit Sitz in Wien beraten.

Wir freuen uns, indie Semiconductor bei dieser strategischen Übernahme beraten zu haben,” so Schönherr-Partner Thomas Kulnigg. „emotion3D wurde im Rahmen der ‚Vision Zero‘-Initiative gegründet, die das Ziel verfolgt, tödliche und schwere Verletzungen im Straßenverkehr zu eliminieren. Die Kombination der Software von emotion3D mit der Hardware von indie bringt die Automobilindustrie einen wichtigen Schritt näher an dieses bedeutende Sicherheitsziel.

Schönherr unterstützte indie Semiconductor mit umfassender Rechtsberatung, insbesondere in den Bereichen Gesellschaftsrecht/M&A, Kartellrecht, Foreign Direct Investment, Arbeitsrecht sowie geistiges Eigentum. Das Team wurde von Thomas Kulnigg (Partner) und Dominik Tyrybon (Rechtsanwalt) geleitet, unterstützt von Maximilian Czernin (Rechtsanwaltsanwärter). Christoph Haid (Partner), Maha Zöhrer (Rechtsanwältin) und Theresa Dabsch (Rechtsanwaltsanwärterin) berieten in kartellrechtlichen und FDI-Fragen, Karin Pusch (Counsel) und Daniel Komarek (Rechtsanwalt) verantworteten arbeitsrechtliche Aspekte, und Alexander Pabst (Rechtsanwalt) betreute den Bereich geistiges Eigentum.

Die Verkäufer wurden von DKFE Rechtsanwälte und Petsch Frosch Klein Arturo Rechtsanwälte beraten.

Mit Hauptsitz in Aliso Viejo, Kalifornien, entwickelt indie innovative, leistungsstarke und energieeffiziente Mixed-Signal-SoCs sowie Systemlösungen für ADAS und angrenzende industrielle Anwendungen

emotion3D entwickelt fortschrittliche Wahrnehmungsalgorithmen und Software für In-Cabin-Sensing, Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) sowie automatisiertes Fahren.

Im Rahmen der Vereinbarung wird indie beim Closing USD 20 Mio. in bar sowie bis zu USD 10 Mio. an erfolgsabhängigen Earnouts zahlen, sofern bestimmte Umsatzziele bis Februar 2027 erreicht werden. Mit der nun erfolgten Unterzeichnung der Transaktion steht das Closing unter dem Vorbehalt marktüblicher Bedingungen – einschließlich behördlicher Freigaben – und wird für Q4 2025 erwartet.

Foto: beigestellt

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