Brandl & Talos berät die Martens Management-Gruppe bei der geplanten Übernahme der börsenotierten Cinkarna Celje

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Roman Rericha

Anatol S.à r.l., eine Gesellschaft der österreichischen Martens Management-Gruppe, hat ihr Interesse an der Übernahme sämtlicher Aktien der Cinkarna Celje d.d. veröffentlicht. Cinkarna ist an der slowenischen Börse gelistet und ihres Zeichens Europas größter unabhängiger Produzent von Titandioxid. Anatol hat sich für die geplante Übernahme die finanzielle Unterstützung von KKR, eine der weltweit führenden Beteiligungsgesellschaften, gesichert.

Anatol plant innerhalb von dreißig Tagen nach Veröffentlichung der geplanten Übernahme am 4. Juni 2018 und unter der Voraussetzung eines zufriedenstellenden Ergebnisses der Due Diligence, ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Cinkarna-Aktien zu legen. Den bestehenden Aktionären soll dabei ein attraktives Angebot gemacht werden. Anatol bietet EUR 220,– pro Aktie zuzüglich der für das Geschäftsjahr 2017 vorgeschlagenen Dividende von EUR 26,52 pro Aktie, somit insgesamt EUR 246,52 pro Aktie. Daraus ergibt sich eine Prämie von 26,1% über dem 12-Monats-Durchschnittspreis der Cinkarna-Aktie und eine Bewertung des Zielunternehmens in Höhe von rund EUR 200 Millionen.

Die österreichische Martens Management-Gruppe ist eine Industrie-Holding in Privatbesitz mit starker Expertise in der internationalen und besonders der slowenischen, Chemie- und Lackindustrie. Sowohl bei der geplanten Übernahme als auch im Rahmen der Kooperation mit und Finanzierung durch KKR wird die Martens Management-Gruppe von einem Team der Brandl & Talos Rechtsanwälte unter der Leitung von Partner Roman Rericha beraten. Weiters sind Christopher Schrank, Markus Arzt, Sabine Schmidt, Julie Sugay und Alexander Stücklberger mit der Transaktion beschäftigt.

Cinkarna zählt zu den weltweit größten Produzenten und ist gleichzeitig Europas einziger unabhängiger Hersteller von Titandioxid, ein Produkt, das vornehmlich in der Chemie-, Plastik- und Papierindustrie zum Einsatz kommt. Cinkarna ist Sloweniens größtes Chemieunternehmen, mit einem Jahresumsatz von rund EUR 200 Millionen und 900 Beschäftigten.

Wir freuen uns sehr, die Martens Management-Gruppe in diesem spannenden Übernahmeprozess begleiten zu dürfen. Dieses Mandat zeigt den hohen Grad an Expertise, die bei Brandl & Talos im Bereich Cross-Border M&A Transaktionen mit CEE-Komponenten, vorhanden ist“, so Roman Rericha.

CMS Slovenia (Ales Lunder) ist hinsichtlich der Beratung im Bereich slowenisches Recht an der Transaktion beteiligt.

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Foto: beigestellt