Kunst Diebstahl in Wiener Wirtschaftskanzlei

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Aus aktuellem Anlass zeigt sich, dass sich nicht nur Museen, Privatsammler, Versicherer und Auktionshäuser mit organisierter Kunstkriminalität auseinandersetzen müssen.

In einer Wiener Wirtschaftskanzlei in der Innenstadt wurden kürzlich 3 wertvolle Bilder im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Kunstfahnder und die Polizei sind hier oft mit Herausforderungen in einem früher nicht bekannten Ausmaß überlastet. Weiters tauchen auch immer wieder Fälschungen auf, die auf dem internationalen Kunstmarkt angeboten werden. Spannend sind auch Fälle von „Artnapping“, hier wird für die Herausgabe von gestohlener Kunst die Bedingung gestellt das ein „Lösegeld“ bezahlt wird.

Gesichert können Kunstwerke natürlich mit modernen Sicherungssystemen. Dazu Max Grübl von Media2Max: „Wir setzen in so einem Fall unser Asset Tracking ein. Dies lässt sich einfach befestigen ohne das Kunstwerk selbst in Mitleidenschaft zu ziehen. Hier wird ein Asset Tracker hinter dem Bild angebracht und im Raum selbst eine weitere Sensorik. Sobald das Bild entfernt bzw. bewegt wird, dies kann man einstellen, gibt der Asset Tracker ein Signal an den Sensor und dieser wiederum gibt ein Signal an ein Handy oder ein App etc…

im Falle des Diebstahls in der Kanzeli in Wien wurden folgende Bilder gestohlen:

Pancot OneMinuteBefore
Sara Pancot „One minute before“ 2017 Mischtechnik auf Leinwand, ungerahmt 200×120 cm
Riccelli Sottolapelle
Lucia Riccelli „Sotto la pelle“ 2013Acryl, Öl auf Leinen, ungerahmt 100×70 cm
Riccelli Verwandlung
Lucia Riccelli „Verwandlung“ 1999, Öl auf Leinwand, ungerahmt 155x70cm

Infos zu Asset tracking erteilt gerne Max Grübl:
https://media2max.com/assettracking/

Hinweise natürlich an jede Polizeidienststelle

Fotos: beigestellt

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