Corona: Lumsden & Partner betreut Leuchtturmprojekt der Stadt Wien

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Robin Lumsden

Neue Wege für Europa: Die Stadt Wien beteiligt sich als erste internationale Großstadt direkt an Unternehmen in der Corona Krise.

Lumsden & Partner betreut dieses globale Leuchtturmprojekt und schafft somit internationale Standards für weitere wirkungsvolle Hilfskonzepte durch die öffentliche Hand.

Um die Wiener Wirtschaft in der aktuellen Corona-Krise zu unterstützen, hat die Stadt Wien einen sehr breiten Corona-Hilfsfonds bereitgestellt. Mit der eigens gegründeten „Stolz auf Wien“ Beteiligungs GmbH, ein Tochterunternehmen von Wien Holding und Wirtschaftskammer Wien, geht man nun mit einem direkten Beteiligungsmodell einen neuen Weg: Wiener Traditionsunternehmen wird mithilfe einer befristeten Beteiligung Eigenkapital in Höhe von rund 50 bis 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere wichtige Investoren dieser Aktion sind auch zahlreiche Großbanken und Versicherungen. Damit wird Unternehmen, die Hilfe benötigen, Equity zugeführt, um diese zu stabilisieren und damit Arbeitsplätze zu sichern. Insbesondere Branchen wie die Hotellerie und Gastronomie, welche unter dem gegenwärtigen Tourismuseinbruch besonders leiden, stehen dabei im Fokus des Beteiligungsmodells.

„Statt ‚Verstaatlichung Alt‘ hat die Stadt Wien ein hoch wirksames Konzept zur raschen und nachhaltigen Hilfe für Unternehmen durch die Politik geschaffen. Die öffentliche Hand ist nicht der bessere Unternehmer, daher bleibt die Kontrolle voll bei den Unternehmen, aber die öffentliche Hand kann in dieser stürmischen Zeit ein sicherer Partner sein um Eigenkapital und Liquidität sicherzustellen. Hier die richtige Balance zu finden war in den vergangenen Monaten unsere Aufgabe als Rechtsanwaltskanzlei. Wir konnten unsere M&A-Expertise mit US-Fokus hervorragend einbringen um das perfekte Modell für eine schnelle und wirkungsvolle Unterstützung zu entwickeln. Diese Struktur kann in einem nächsten Schritt als Schablone und Benchmark für internationale Städte, Kommunen und Staaten dienen, um in dieser Krise effizient zu agieren und Unternehmen nachhaltig zu unterstützen ohne ihre Eigenständigkeit zu gefährden. Ich danke Peter Hanke und der Stadt Wien für das Vertrauen in unsere Arbeit“, so Robin Lumsden.

Wien ist mit dieser Form von Equity Beteiligungen Vorreiter in Europa. Bei der Strukturierung des Corona-Fonds waren vor allem viele europa-, gesellschafts- und kapitalmarktrechtliche Themen relevant. Zusätzlich mussten die Details mit allen beteiligten Kapitalgebern, das sind neben der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer auch zahlreiche heimische (auch konservative) Banken und Versicherungen, unter hohem Zeitdruck ausverhandelt und abgestimmt werden. Die Wiener Wirtschaftskanzlei Lumsden & Partners, welche mittlerweile auch über Standorte in den USA verfügt, unterstützte die Stadt Wien dabei mit Kanzleigründer Dr. Robin Lumsden MBA/MSx (Stanford) LLM (Berkeley), Mag. Irina Tot und Mag. Dimitar Anadoliyski (beide Corporate/M&A), sowie dem bekannten Beihilfenexperten Dr. Peter Thyri mit dem Lumsden & Partners regelmäßig kooperiert. Lumsden, Tot und Thyri haben bereits früher als Schönherr Anwälte zusammengearbeitet. „Dieses Projekt war an Komplexität nicht zu überbieten, insofern setzen wir hier auf die hochspezialisierte Wirtschaftsboutique Lumsden & Partners und Robin Lumsden, auch weil wir sein Fingerspitzengefühl bei Transaktionen schätzen“, so Finanzstadtrat Peter Hanke.

Die Selektion der Unternehmen wird auch von einem hochkarätigen Expertenausschuss (ua mit Altbundeskanzler Franz Vranitzky und dem ehemaligen Raiffeisen Generalanwalt Christian Konrad) vorgenommen. Unter den vielen Interessenten wurden bereits Beteiligungen an 5 Unternehmen fixiert.

www.lumsden.at

Foto: beigestellt

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