NHP-Experten klärten zum Thema Baustellenabwicklung und UVP-Verfahren auf.

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Die vom Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) sowie Niederhuber & Partner Rechtsanwälte ausgerichtete Fachveranstaltung „Die Baustelle – Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragnehmer, Auftraggeber und Behörde“ beschäftigte sich mit den rechtlichen Implikationen der Abwicklung von Bauvorhaben.

Baustellen sind in Österreich zu rechtlich komplexen Vorhaben geworden“, weiß Mag. Martin Niederhuber, Partner von Mitveranstalter Niederhuber & Partner Rechtsanwälte zu berichten. Wie man damit umgeht, erläuterte MMag. David Suchanek in seinem Vortrag „Die Baustelle in der UVP. Die Baustelle ohne UVP-Verfahren“. Dr. Claudia Fuchs, LL.M. setzte sich darüber hinaus mit den Fragen des vergaberechtlichen Rechtsschutzes rechtlich auseinander.

Die Fachveranstaltung beschäftigte sich daher mit rechtlichen Fragen rund um die Abwicklung von Bauvorhaben. Angesprochen wurden öffentlich-rechtliche Genehmigungsvoraussetzungen genauso wie zivilrechtliche Fragen, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Bauen auf fremden Grund. Aber auch die Sondersituation von öffentlichen Bauherren wurde beleuchtet, haben diese doch immer komplexer werdende Vorschriften des Vergaberechts zu beachten. Ebenso wurde ein verstärkter Fokus auf Umweltunfälle (zum Beispiel Bodenkontaminationen) gelegt, einen weiteren Schwerpunkt bildeten Fragen im Zusammenhang mit präventiven internen bzw. allenfalls auch abfallrechtlich gebotenen Dokumentationspflichten.

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Fotos: beigestellt