PHH EXECUTIVE EVENT: 2011 – Jahr der Wirtschaftsprozesse

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Wien, 22. März 2011: Wirtschaftsstrafrechtliche Ermittlungen sind auch in Österreich allgegenwärtig wie nie zuvor – tagtäglich wird darüber berichtet. Aus diesem Grund veranstaltete die, durch Corporate INTL als führende Wirtschaftsrechtskanzlei Österreichs ausgezeichnete, PHH Prochaska Heine Havranek OG am Donnerstagabend, 17.3.2011, ein Executive Event unter dem Titel „2011 – Jahr der Wirtschaftsprozesse. BAWAG, LIBRO, HYPO und kein Ende?“. Gemeinsam mit anerkannten Experten aus Wirtschaft und Justiz beleuchtete PHH die Trends und Hintergründe der Welle an Wirtschaftsstrafverfahren sowie deren Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Österreich. Konsens aller Anwesenden: Prävention ist im heutigen Wirtschaftsleben der entscheidende Erfolgsfaktor.

Es herrschte reges Interesse seitens der heimischen Wirtschaftgrößen – so fanden sich neben Mag. Markus Neurauter (Raiffeisen evolution project development GmbH) und Mag. Michael Nossek (cafe+co International Holding GmbH) auch Ing. Mag. Hans-Gert Breinl (APS Austria Personalservice GmbH) und Mag. Richard Schweger (BGS Smartcard Systems AG) am Donnerstag im Motto am Fluss ein. Moderiert von Dr. Stefan Prochaska, Senior-Partner PHH und Vize-Präsident der Wiener Rechtsanwaltskammer, diskutierten Mag. Christian Pilnacek, Sektionschef der Strafrechtssektion des BMJ, Dipl. Ing. Herbert Paierl, Präsident des Managementclubs, Dr. Bernhard Vanas, Partner der Taxand Austria Steuerberatungs GmbH und Dr. Mathias Preuschl, Wirtschaftsstrafrechtsexperte bei PHH und Strafverteidiger im Libro-Prozess, über die Hintergründe und Folgen des gegenwärtigen „White Collar Crime-Trends“.
Der Konkursfall Libro wird gerade strafrechtlich aufgearbeitet, die Entscheidung, ob weite Teile des BAWAG-Verfahrens neu durchgeführt werden, wird demnächst fallen und im Fall Hypo Alpe Adria Bank wird mit ersten Anklagen gerechnet. PHH ist in sämtlichen Fällen tätig und verfügt somit über wirtschaftsstrafrechtliche Expertise wie kaum eine andere Kanzlei im Land.

Es ist höchste Zeit“, so Dr. Stefan Prochaska, „Bewusstsein für die nachhaltige Bedeutung dieser Entwicklungen in der heimischen Wirtschaft zu schaffen, denn die Konsequenzen sind meist weitreichender als von vielen angenommen. Wirtschaftsprüfer verfügen nicht über die juristische Kompetenz, um ein Unternehmen vor strafrechtlichen Konsequenzen zu bewahren. Die Haftung, aber auch das Risiko der strafrechtlichen Konsequenzen dafür liegt dann bei den Entscheidungsträgern, die sich darüber oft gar nicht im Klaren sind. Nicht zuletzt ziehen solche Fälle weite Kreise, die sich neben der Wirtschaft auch auf den Arbeitsmarkt und die internationale Reputation unseres Landes auswirken!“

Präventive Beratung ist auch im Bereich Wirtschaftsprüfung ein wesentlicher Erfolgs- und oftmals sogar Überlebensfaktor für Unternehmen. PHH bietet in Zusammenarbeit mit Partnern, wie der Taxand Austria Steuerberatungs GmbH, erstmals sowohl antizipierende wirtschaftsstrafrechtliche Beratung als auch wirtschaftsstrafrechtliche Prüfungen für Ihre Kunden an, das bedeutet dass einerseits unternehmerische Entscheidungen auch hinsichtlich allfälliger strafrechtlicher Risiken geprüft werden, andererseits kann mit Hilfe der Experten von PHH, welche alle Mitglieder der renommierten ACFE (Association of Certified Fraud Examiners) sind auch das Problem der Schädigung eines Unternehmens durch strafgesetzwidrige Handlungen von Organen oder Mitarbeitern bekämpft werden.

www.phh.at

Foto: beigestellt (v.l.n.r. ) Dr.  Preuschl, Dr. Vanas, Mag.  Pilnacek, Dipl.  Ing.  Paierl mit Dr.  Prochaska

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