Österreichs Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz zu Besuch im Istanbuler Büro von Schönherr

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Eine Delegation rund um den österreichischen Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz besuchte am vergangenen Freitag, 23. November, das Istanbuler Büro von Schönherr, einer führenden zentraleuropäischen Anwaltskanzlei. Der Besuch gewährte der Delegation Einblicke, in welcher Weise international agierende Beratungsdienstleister wie Schönherr von der Diversität ihrer Mitarbeiter im Hinblick auf sprachliche, kulturelle und zwischenmenschliche Kompetenzen profitieren können. Dabei wurde auch über die länderübergreifende Zusammenarbeit bei Geschäftsbeziehungen zwischen Österreich, der Türkei sowie Zentral- und Osteuropa (CEE), wo Schönherr mit 14 Büros vertreten ist, ausgeführt.

Staatssekretär Kurz wurde vom österreichischen Botschafter in der Türkei Dr. Klaus Wölfer und dem Generalkonsul in Istanbul Paul Jenewein begleitet. Die Delegation besuchte Schönherr in den Büros von Türkoğlu & Celepçi. Die türkische Anwaltskanzlei arbeitet seit 2007 eng mit Schönherr zusammen und wird mit Februar 2013 vollständig integriert sein.

Bei dem Zusammentreffen wurde Schönherr unter anderem von Erhan Türkoğlu, ein Gründungspartner von Türkoğlu & Celepçi, Kazim Yilmaz, einem M&A Anwalt türkischer Herkunft aus Wien, sowie Murat Canyürek, Ph.D., Leiter des Dispute Resolution Teams in Istanbul, vertreten. Kazim Yilmaz wurde erst unlängst als Integrationsbotschafter von „Zusammen:Österreich“, einer von Staatssekretär Kurz ins Leben gerufenen Initiative, bestellt.

Vielfältige kulturelle Hintergründe, vereinte Kräfte Seit der Gründung 1950 in Wien entwickelte sich Schönherr zu einer der führenden Anwaltskanzleien in der CEE-Region. Mehr als 300 Anwälte arbeiten in Büros in Belgrad, Bratislava, Brüssel, Budapest, Bukarest, Chisinau, Istanbul, Kiew, Ljubljana, Prag, Sofia, Wien, Warschau und Zagreb. Das internationale Schönherr-Team setzt sich aus über 20 Nationalitäten zusammen und spricht 30 Sprachen fließend, von Albanisch bis Ukrainisch ebenso wie nichtregionale Sprachen, darunter Farsi, Hebräisch sowie Isländisch.

Mehr als 10 Prozent der Anwälte und Mitarbeiter im Wiener Headquarter verfügen über eine nicht-österreichische Staatsbürgerschaft. Rund 15 Prozent der österreichischen Schönherr Mitarbeiter in Wien sind Migranten der ersten oder zweiten Generation. Angesichts dieser Vielfalt und der Rolle als internationales Unternehmen legt Schönherr großen Wert auf ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft optimal zusammenarbeiten können, um den gleichermaßen vielfältigen Kundenstamm der Kanzlei zu bedienen.

Zusammenführen von Stärken in CEE und der Türkei.
Türkoğlu & Celepçi wurde im Jahr 2005 gegründet und ist auf Corporate/M&A Transaktionen, Privatisierungen, Finanzierungen, Handelsrechtstreitigkeiten und Dispute Resolution spezialisiert. Die Kanzlei beschäftigt 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 19 Rechtsanwälte, und verfügt über besondere Expertise in der Beratung von großen grenzüberschreitenden Transaktionen im Energie- und Telekommunikationssektor. Zu den türkischen Kunden von Türkoğlu & Celepçi und Schönherr zählen namhafte Unternehmen wie Turkcell, OMV Petrol Ofisi, Metcap Energy Investments, Renaissance Holdings und Ray Sigorta – VIG.

Das Engagement und die Erfahrung von Schönherr auf dem türkischen Markt belegen auch die in Wien ansässigen Türkei-Experten, die auf In- und Outbound M&A Transaktionen sowie auf Energie-Projekte im Land spezialisiert sind: Schönherr Partner Markus Piuk und Alexander Popp sowie die beiden Rechtsanwälte Nidal Karaman und Kazim Yilmaz haben bereits verschiedene ausländische Investoren aus den Bereichen Einzelhandel, Versicherungen, Bau, Öl & Gas und Medien bei ihren Investitionen in der Türkei beraten.

www.schoenherr.eu

Foto: beigestellt

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