DLA Piper veranstaltet Cyber Risk Breakfast

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Althuber Franz
Althuber Franz

„Cyber Crime“ lautete das Motto einer Frühstücksveranstaltung, zu der die internationale Anwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach in Zusammenarbeit mit dem renommierten Industrieversicherungsmakler Funk International Austria GmbH am 22. November geladen hatte.

Das Interesse an der Veranstaltung war groß. Rund 25 Vertreter namhafter Unternehmen, darunter die UniCredit Bank Austria AG, die Austrian Airlines AG und die Pfizer Corporation Austria GmbH informierten sich in entspannter Atmosphäre.

Die Themen der einzelnen Vorträge waren vielfältig und spannend: Neben neuesten Erkenntnissen zum Risiko eines Hackerangriffs oder Sabotageakts, wurden rechtliche Hintergründe ebenso erläutert wie die Möglichkeiten, sich gegen Risiken im Cyber-Space zu versichern.

Ein virtueller Angriff kann schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen haben, zeigte Dr. Benjamin Weißmann, Forensik Experte bei Ernst & Young, anhand von zahlreichen Praxis-Beispielen auf. Von Datenverlust bei Kunden und Verbrauchern, dem Verlust von geistigem Eigentum, Vermögensschäden beim Unternehmen oder bei Geschäftspartnern bis hin zum bleibenden Image-Schaden: Die Schreckensszenarien sind weitreichend und werden in der Praxis oft unterschätzt. Sich des eigenen Risikos und den damit verbundenen rechtlichen Haftungen bewusst zu sein, sich rechtzeitig zu informieren und aktiv vorzusorgen kann im Ernstfall helfen, das Schlimmste zu verhindern. Einen Einblick in den internationalen Versicherungsmarkt sowie in die Möglichkeiten der Absicherung der Risiken gewährte Herr Árpád Déak, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung bei Funk International Austria GmbH. Rechtliche Tipps kamen von Dr. Franz Althuber, Rechtsanwalt und Partner bei DLA Piper Weiss-Tessbach. „Die Haftungsrisiken für Geschäftsführer- und Vorstandsmitglieder, die sich etwa aus unzureichender IT-Sicherheit im Schadensfall ergeben können, werden in der Unternehmenspraxis oft unterschätzt. Die aktive Vorsorge durch Schaffung einer risikoadäquaten Organisation im Betrieb kann unliebsame Überraschungen vermeiden“, so Althuber.

www.dlapiper-com/austria

Foto: beigestellt

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