LexisNexis und Taylor Wessing baten zum Netzwerk-Treffen “Compliance im Mittelstand – Luxus oder Notwendigkeit?

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Ing. Mag. Dr. Josef Schwarzecker, PORR AG, Dr. Artur Schuschnigg, WKO, Barbara Weinwurm-Gneiszl - Ottakringer Getraenke AG, Mag. Martin Eckel, LL.M., Partner und Head of Compliance bei TaylorWessing e/n/w/c Rechtsanwaelte
Ing. Mag. Dr. Josef Schwarzecker, PORR AG, Dr. Artur Schuschnigg, WKO, Barbara Weinwurm-Gneiszl – Ottakringer Getraenke AG, Mag. Martin Eckel, LL.M., Partner und Head of Compliance bei TaylorWessing e/n/w/c Rechtsanwaelte

150 Gäste folgten Ende Oktober der Einladung von LexisNexis und Taylor Wessing, im Rahmen der Veranstaltungsserie „Compliance Netzwerktreffen“

Am Podium diskutierten Barbara Weinwurm-Gneißl, Leiterin Recht und Compliance der Ottakringer Getränke AG, Artur Schuschnigg, Referent der Abteilung für Rechtspolitik in der WKÖ, und Josef Schwarzecker, Leiter Risikomanagement, Compliance und M&A bei der PORR AG. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martin Eckel, CEE Head of Compliance bei Taylor Wessing.

Thema wie auch Diskutanten lockten insbesondere Vertreter des Mittelstands sowie Compliance-Beauftragte aus zahlreichen Branchen zur Veranstaltung in das Novomatic Forum. Unter den Gästen fanden sich Vertreter von Banken, Versicherungen und Steuerberatungen ebenso wie Manager aus dem Telekommunikations-, Immobilien- oder Consulting-Bereich. Auch der öffentliche Sektor war mehrfach vertreten.

Luxus oder Notwendigkeit?
Durch Erfahrungsberichte aus der Praxis sollte den Gästen ein Einblick in jene Herausforderungen gegeben werden, mit denen sich der Mittelstand konfrontiert sieht, wenn es um die Implementierung von Compliance geht. Denn, so Moderator Eckel: „Die Gesetze gelten unabhängig von der Größe eines Unternehmens.“ Über „Compliance als notwendiges Übel“, Hemmschwellen, Hürden, Erfolgsmomente und Compliance-Basics wurde ebenso diskutiert wie über die Unterschiede zwischen Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen. Die Diskutanten gaben den Gästen auch Tipps mit auf den Weg. „Der Unterschied zwischen den Großen und Kleineren besteht vor allem darin, dass Geldbußen für Letztere existenzgefährdend sein können“, so Eckel.

Auch wenn die Podiumsteilnehmer durchaus konträr argumentierten, so waren sie sich letztlich dennoch darin einig, dass sich der Druck zur Einhaltung gesetzlicher und anderer Vorgaben von mehreren Seiten – Gesetzgeber, Rechtsprechung, Medien, Kunden, Geschäftspartner – erhöht und dass sich auch der Mittelstand dem Thema stellen muss.

www.taylorwessing.com

Foto: Anna Rauchenberger

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