LGP berät Gebrüder Weiss beim Markteintritt in Kasachstan

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Roland Frankl
Ronald Frankl

Das Transport- und Logistikunternehmen setzt bei der Expansion in Zentralasien auf das GUS-Know-how der Anwälte von Lansky, Ganzger + partner.

Wien 7. April 2016 – Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss baut mit juristischer Unterstützung der Wirtschaftskanzlei Lansky, Ganzger + partner sein Zentralasiengeschäft aus und übernimmt in Almaty die beiden kasachischen Tochterunternehmen der deutschen Spedition Brockmüller.

Im Rahmen der von Lansky, Ganzger + partner (LGP) rechtlich begleiteten Transaktion hat der Vorarlberger Leitbetrieb – er erzielte im Jahr 2015 laut eigenen Angaben mit 6.000 Mitarbeitern an 150 Standorten einen Jahresumsatz von rund 1,28 Milliarden Euro – zwei in Almaty bestehende Gesellschaften der deutschen Spedition Brockmüller erworben. Die (mittelbare) Übernahme der zwei Gesellschaften in Kasachstan erfolgte über den Kauf der kasachischen Muttergesellschaft. Bei der Akquisition waren mehrere Jurisdiktionen zu berücksichtigen sowie eine Reihe von rechtlichen Sonderthemen, die speziell nach kasachischem Recht zu beurteilen waren (etwa Transfer-Pricing-Aspekte). Der Erwerb der kasachischen Logistik- und Transportsparte des deutschen Spediteurs Brockmüller durch Gebrüder Weiss wurde federführend von Mag. Ronald Frankl, Partner und Head of Corporate Lansky, Ganzger + partner (LGP) betreut. Auf österreichischer Seite berieten zusätzlich Mag. Viktoria Jevtic, Associate LGP, und Dr. Robert Salfenauer, Senior Legal Counsel LGP. Das Team am LGP-Standort Astana (Kasachstan) war eng in das Projekt eingebunden und umfasste Mag. Ainur Kuandykova und Denis Alexa, LL.M. (beide Legal Counsels LGP Kasachstan).

„Bisher hat eine Handvoll österreichischer Unternehmen den Schritt nach Kasachstan gewagt. Mit der Übernahme der kasachischen Brockmüller-Tochtergesellschaften hat sich ein heimisches Traditionsunternehmen einen strategisch wichtigen Markt an der Seidenstraße erschlossen. Gebrüder Weiss hat mit unserer GUS-Expertise das zunehmend investorenfreundliche Klima in Kasachstan genützt und die Tatsache, dass internationale Unternehmen seit 2013 auch ohne lokale Partnerschaften Fuß fassen können“, so Rechtsanwalt Ronald Frankl über die Expansion des Transport- und Logistikunternehmens in Zentralasien. „Abgesehen vom Marktpotenzial hat Kasachstan eine wichtige Bedeutung als Bindeglied zwischen Europa, dem GUS-Raum und China. Wir freuen uns daher, dass wir mit der Kombination aus Infrastruktur- und Projektmanagementerfahrung, rechtlicher Expertise und lokaler Präsenz einen österreichischen Traditionsbetrieb in die Region begleiten konnten“, betont Kanzleigründer Dr. Gabriel Lansky. „LGP ist seit vielen Jahren in Kasachstan tätig und kennt die regionalen Besonderheiten. Ein kompetenter Partner – sowohl was die Zusammenarbeit in Österreich als auch vor Ort in Kasachstan betrifft“, ergänzt Thomas Moser, Direktor und Regionalleiter Süd-Ost / CIS Gebrüder Weiss.

www.lansky.at

Foto: beigestellt

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