Schönherr berät Immofinanz bei 7,9 Mrd. Euro- Fusion

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Die zentraleuropäische Rechtsanwaltskanzlei Schönherr hat die börsennotierte Immofinanz bei ihrer rund 7,9 Milliarden Euro schweren Fusion mit Immoeast beraten. Die Transaktion wurde im Jänner 2010 genehmigt. Aufgrund der Notierung der Immoeast an der Warschauer Börse war darüber hinaus die Zustimmung der polnischen Aufsichtsbehörden notwendig, die nun erfolgt ist. Der Unternehmenszusammenschluss kann damit in das Wiener Handelsregister aufgenommen werden.

Diese Registrierung wird bis Ende April erwartet. Die neu fusionierte Immofinanz/Immoeast wird weltweit zu den zehn größten Immobilienunternehmen und in Zentral- und Osteuropa zu den Top drei zählen.

„Der Merger der beiden börsennotierten Immobilienunternehmen ist Teil der allgemeinen Neustrukturierung der Immofinanz und zählt zu den größten Fusionen börsennotierter Unternehmen, die in Österreich je stattgefunden haben”, so die beiden Schönherr Partner Stephan Frotz und Peter Konwitschka, die den Deal betreut haben.

Schönherr hat Immofinanz bei deren Neustrukturierung in vielen Bereichen beraten. So begleitete Schönherr das Unternehmen bereits vor der Fusion mit Immoeast 2010 beim Tauschangebot von Wandelanleihen an die Eigentümer der offenen Immofinanz-Anleihen im Wert von 1,5 Milliarden Euro sowie bei der Restrukturierung eines syndizierten Kredits in der Höhe von 415 Millionen Euro und dem Verkauf der Tochtergesellschaft Immoaustria, die damals das gesamte österreichische Immobilien-Portfolio der Gruppe hielt, für 1,46 Milliarden Euro an die Immoeast. Ebenfalls 2009 betreute Schönherr den Verkauf ausgewählter, hochqualitativer Immobilien und Investments, um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu gewährleisten.

Immoeast wurde von Hanns F. Hügel von bpv hügel Wien beraten.

Peter Konwitschka, Partner und Rechtsanwalt
www.schoenherr.at

Foto v.l.n.r.: Schönherr Partner Peter Konwitschka und Stephan Frotz, Schönherr